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Was ist der Unterschied zwischen IP69 und IP69k?

In industriellen Anwendungen müssen elektronische oder elektrische Geräte über viele Jahre einwandfrei funktionieren und besonderen Umwelteinflüssen standhalten. Gerade die höchstmöglichen Schutzarten IP69 und IP69k werden im aktuellen Sprachgebrauch meist nicht trennscharf verwendet, was häufig zu Unsicherheit in der Kommunikation und Argumentation führt.

Wofür steht die IP-Schutzart?

Neben eines definierten Temperaturbereichs spielen auch die Beständigkeit gegenüber korrosiven Effekten wie Wasser, Säuren oder Ölen sowie der Schutz gegen das Eindringen von Staub oder anderen Fremdkörpern eine entscheidende Rolle, wenn es um die Widerstandsfähigkeit elektronischer Geräte geht. Über die Schutzart werden elektrische Betriebsmittel wie Panel-PCs oder industrielle Computersysteme gemäß dieser Kriterien klassifiziert.
 
  • Die Bezeichnung setzt sich aus den Buchstaben „IP“ („International Protection“ oder „Ingress Protection“) und zwei Ziffern zusammen.
 
  • Die erste Ziffer steht dabei für den Schutz vor Staub und Fremdkörpern. Je höher diese Ziffer ist, umso stärker ist das Gerät auch gegen feinsten Staub geschützt. „6“ steht für absolute Staubdichtigkeit.
 
  • Die zweite Kennziffer zeigt den Schutz vor Wasser in verschiedenen Intensitäten oder Szenarien an. Während die 1 der Schutz gegen leichtes Tropfwasser bedeutet, impliziert die 9 als höchste Kennziffer den Schutz gegen das Eindringen von Wasser bei Hochdruck- oder Dampfstrahlreinigung.

Der Unterschied zwischen den Schutzarten IP69 und IP69k

Beide Schutzarten beziehen sich zwar auf den Schutz durch Gehäuse, unterscheiden sich jedoch im Anwendungsbereich der betreffenden Geräte.

IP69k wurde 1993 eingeführt und trägt den besonderen Anforderungen für elektrisches oder elektronisches Equipment in sehr robusten und mobilen Außenapplikationen wie Straßenfahrzeugen oder landwirtschaftlichen Maschinen Rechnung. Sie wird in der Norm ISO 20653:2013 geregelt.

Mit IP69 ist die Staub- und Wasserbeständigkeit von allgemeinen elektrischen Betriebsmitteln gemeint, zu denen auch Industrie-PCs für verschiedene Branchen oder die Medizintechnik gehören. Auch für Panel-PCs mit integriertem kapazitiven Touchscreen lässt sich der hohe Schutz erreichen. Die Kriterien werden in der Norm DIN EN60529 definiert.

Die Tests für beide Schutzarten sind zwar grundsätzlich auf dieselben Resistenzen ausgerichtet, differenzieren sich aber in einigen Prüfkriterien wie beispielsweise der Wassertemperatur und dem Wasserdruck bzw. der Wasserstrahlkraft.

Das Wichtigste auf einen Blick:

Die Schutzarten IP69 und IP69k entsprechen nicht unterschiedlichen Qualitäten, sondern unterscheiden sich in ihrem Anwendungsbereich („Elektrische Betriebsmittel Allgemein“ und „Elektrische Betriebsmittel in Straßenfahrzeugen“).

Die Tests sind in einigen Prüfkriterien unterschiedlich.

Die industriellen Computersysteme und Lösungen von Prime Cube® zitieren die DIN EN 60529 und sind somit bei entsprechendem Bedarf an den Kriterien von IP69 ausgerichtet. Ist die Schutzart IP69k explizit gewünscht, können auch diese Parameter getestet werden.

 

Der IP69 Schutz findet häufig auch in der hygienesensiblen Lebensmittelindustrie Anwendung, wie dieses Beispiel zeigt: "Panel-PC widersteht Hochdruckreinigung"

 

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